New Stuff: Purple Haze – Gold kann auch purpurn sein

 
  Jimi Hendrix’ erklärtes Lieblingsunkraut: Purple Haze

Jimi Hendrix’ erklärtes Lieblingsunkraut: Purple Haze

Für den ersten New Stuff Beitrag habe ich mich an eine uns alt bekannte Köstlichkeit heran gewagt; Purple Haze. Der lila Blüte wurden schon ganze Liebeserklärungen gewidmet (Preach it, Jimi!), weshalb es nicht verwundert, dass sie gerne als Star unter den Cannabispflanzen angesehen wird.

Mich interessiert beim Probieren des ersten Jointes primär die Wirkung – den süsslich-beerigen und intensiven Geschmack habe ich auf meinem ersten Amsterdamtrip bereits kennen und lieben gelernt. Ich frage mich mehr, ob die CBD-Version des Hazes genau so euphorisierend wirken und high machen kann, wie die THC-Variante.  

Die ersten Züge sind wie erwartet ein Gaumenschmaus und hauen mich förmlich kurz um – wie es eine gute Hazepflanze eben macht, THC hin oder her. Übrigens: Um den Geschmack zu intensivieren, lohnt es sich, wenig Drehtabak zu verwenden oder gleich darauf zu verzichten.

Meine Freude am Geschmack hält noch eine Weile an, während ich merke, wie das CBD seine Wirkung entfaltet. Ich bin tiefenentspannt, falle aber nicht zusammen wie ein Sack Kartoffeln. Selbst nach dem zweiten Joint erlebe ich kein Gefühl von Müdigkeit, sondern fühle mich aktiv und leicht fokussierter als sonst. Im Gegensatz zu THC-reichen Sativa-Pflanzen hat die CBD-Version den Vorteil, kein Herzrasen zu verursachen.

Geschmacklich gehört Purple Haze in den Ganja-Olymp. Von der Wirkung war ich positiv überrascht und empfehle es allen, die im Ausgang gerne kiffen, aber ihre Gedanken und Füsse noch unter Kontrolle haben wollen.

 
Kevin Oberholzer